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Kulturstarts: Woody Allen, Free Music Production & Harun Farocki

Die Woche vom 06.03. – 12.03.2017.

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Die Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Die nahende Weihnachtszeit lässt die Rate an neu beginnenden Ausstellungen deutlich sinken: Zeit also, sich einem Museumsbesuch zu widmen, für den man sich schon seit langem Zeit nehmen wollte. Ein guter Tipp wäre dafür „No Place like Home“, eine Ausstellung der Sammlung Goetz im Haus der Kunst, die nur noch bis in die erste Januarwoche zu sehen ist.

Zentral ist der Begriff des Zuhauses, der bei jedem Einzelnen ambivalente Gefühle weckt – es sind Vorstellungen von einem Ort, an dem man sich behütet fühlt, wo Traditionen gelebt werden und sich die Identität entfalten kann. Dabei ist es oftmals auch der Platz, an dem Machtkämpfe ausgetragen werden und einem unausgesprochene Feindseligkeiten das Leben schwer machen.
Die neunte Präsentation von Medienkunst aus der Sammlung Goetz zeigt 14 Arbeiten, die sich mit dem häuslichen Umfeld und den damit verbundenen Emotionen beschäftigen. Sie werden in den unterirdischen Kabinetten des ehemaligen Luftschutzkellers im Haus der Kunst gezeigt und thematisieren eine Vielzahl von innerfamiliären Konflikten, lassen uns in die Abgründe menschlicher Beziehungen blicken und legen soziale Konventionen offen. Die Enttäuschung über nicht eingelöste Erwartungen verhandelt etwa der Film „Eight“ von Hubbard/Birchler, in dem ein kleines Mädchen erlebt, wie ihre sorgfältig geplante Geburtstagsparty buchstäblich ins Wasser fällt. Zehn Jahre später haben die Künstler einen neuen Film mit der Protagonistin an der Schwelle zum Erwachsenwerden gedreht: In „Eighteen“ sehen wir, welche Herausforderung es für das Mädchen darstellt, nach dem Verlassen des behüteten Elternhauses ihre Rolle neu zu finden.

Gefestigte Strukturen können aber auch als starr, kalt und emotionslos empfunden werden, wie es Matthias Müller in seinem Film „Alpsee“ zeigt. Destruktive Eltern-Kind-Beziehungen thematisieren Patricia Pearson und Veronika Veit in ihren Filmen. Eine Dia-Projektion von Lorenz Straßl zeigt menschenleere Räume, in denen die Bewohner rätselhafte Spuren hinterlassen haben. Das Zuhause ist hier kein bewohnbarer Ort mehr, sondern ein Spiegel persönlicher Befindlichkeiten.

 
noch bis 8. Januar 2017
Haus der Kunst (Prinzregentenstraße 1)
Do: 10 – 22 Uhr, Fr – So: 10 – 20 Uhr
Eintritt: 14€ (ermäßigt 12€)

 
Foto: Zilla Leutenegger, Der unendliche Raum (The infinite Room), 2006, Courtesy Sammlung Goetz, Medienkunst, München

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"Postwar" im Haus der Kunst

Zum ersten Mal in der jüngeren Ausstellungsgeschichte konzipierte das Haus der Kunst mit „Postwar – Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965″ eine Perspektive auf die globale Kunstproduktion nach 1945 hinsichtlich der sozialen, politischen, kulturellen und technologischen Einflussfaktoren, die sie begleiteten. Die Ausstellung ist Teil eines Langzeitprojekts, das bereits im Mai 2014 mit einem international besetzten Symposium startete, zu dem verschiedene wissenschaftliche Disziplinen ihren Beitrag zu dem Thema leisteten.

Die Ausstellung untersucht verschiedene Konzepte der künstlerischen Moderne wie Abstraktion, Realismus, Gegenständlichkeit und Figuration. Sie erkundet, wie sich die individuelle Rezeption und Formulierung der Moderne in all ihren Varianten manifestiert hat. Indem sie diesen Linien folgt, lädt sie dazu ein, über die Entwicklung einer Kunst nachzudenken, die Kontinente, politische Strukturen, Wirtschaftssysteme und institutionelle Rahmen überspannt. Dabei kreuzen sich die unterschiedlichsten Perspektiven – Ost und West, Norden und Süden, Kolonisatoren und Kolonialisierte, Pazifik und Atlantik. In acht Kapiteln vollzieht die Schau die großen gesellschaftlichen Veränderungen der Jahre von 1945 bis 1965 nach: „Nachwirkungen: Die Stunde Null und das Atomzeitalter“, „Form ist bedeutsam“, „Neue Menschenbilder“, „Realismen“, „Konkrete Visionen“, „Kosmopolitische Moderne“, „Formsuchende Nationen“ sowie „Netzwerke, Medien und Kommunikation“. In dieser eingehenden, global ausgerichteten Studie zur Kunst der Nachkriegszeit berücksichtigen die Kuratoren der Ausstellung die Gattungen Malerei, Plastik, Installation, Collage, Performance, Film, Künstlerbuch, Dokument, Fotografie und haben insgesamt 350 Werke von 218 Künstlerinnen und Künstlern aus 65 Ländern zusammengeführt.

14.10.16-26.03.17
Mo-So: 10:00-20:00 Uhr
Do: 10:00-22:00 Uhr
Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1
Eintritt: 14€ (ermäßigt: 10€)

 
Fotos: Marino Solokhov, Maruki Iri & Toshi

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„Siemens Home Appliances Design Award 2016“ im Haus der Kunst

TWO IN A ROW x Siemens

Die „Munich Creative Business Week“ findet wieder statt und hat eine Vielzahl an Veranstaltungen zu neuen Design-Innovationen auf dem Programm. Eine davon ist der „Siemens Home Appliances Design Award“, der sein Finale am Montag im Haus der Kunst feiert. Unter dem Motto „Prototyping the Future. Visions of the next Generation“ wurde ein Mentoring-Programm auf die Beine gestellt, in dem Studententeams von vier deutschen Hochschulen ihre eigenen Konzepte für die Haushaltsgeräte der Zukunft entwickeln können. Ziel war es dabei, nicht nur Produkt- und Interaktionsdesign in einem großen Projekt anzuwenden, sondern eine Zukunftsvision zu entwickeln, die Form, Technologie und Bedienung an alltäglichen Gegenständen imaginiert.

Die Studenten widmeten sich also den Fragen, welche Geräte und Funktionen noch gebraucht bzw. welche ausgetauscht werden. Der Fokus lag bei den Teilnehmenden vor allem auf der Küche der Zukunft, die voraussichtlich den Großteil der dort anfallenden Tätigkeiten selbstständig übernehmen wird. Bei einem ersten Blick auf die Prototypen der 12 besten Studententeams sieht man beispielsweise mittels Laser-Technologie betriebene Schneidwerkzeuge, Lagerschränke, die sowohl Lebensmittel aufbewahren, als auch zubereiten können oder Geräte, die auf Indoor-Farming spezialisiert sind.
Nicht nur Ästhetik, Gebrauchswert und Funktionalität sind dabei wichtige Bewertungskriterien, sondern auch die ökologische Verträglichkeit. Wer diese Anforderungen erfüllt, wird am Montag, den 22.02. ab 18:00 Uhr im Haus der Kunst zum Sieger gekürt. Ab 21:00 Uhr ist die Veranstaltung dann auch für nicht geladene Gäste geöffnet!

www.siemens-home.de

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Eindrücke der Ausstellung „Geniale Dilletanten“ im Haus der Kunst

Die Einstürzenden Neubauten, Palais Schaumburg oder die tödliche Doris hätten in ihrer Hochphase wohl nicht erwartet nur wenige Jahrzehnte später in den Hallen eines Museums präsentiert zu werden. So

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KonterKunst: Paper Weight

Toilet Paper, Butt, Candy. Das sind drei Titel der fünfzehn Printmagazine, die für die letzten zwölf Jahre stilbildend waren. Worum es geht? Vor allem um Sex (von traditionell bis transsexuell), Essen

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KonterKunst: Ends of the Earth

Es riecht nach Erde. Nach Gras. Und nach Götterspeise. „Ends of the Earth“ bringt Dinge ins Museum, die man dort noch nicht gesehen hat. Ein Hausschwein zum Beispiel. Oder ein Gewächshaus.

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Die goldene Bar

Prinzregentenstr. 1
80538 München

Öffnungszeiten:
Mo – Sa: 10:00 – 02:00 Uhr
So: 10:00 – 20:00 Uhr