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KonterKunst: Banksy

Banksy machte Streetart salonfähig. Von ihm besprühte Wände sind mittlerweile hinter Plexiglas geschützt, seine Bilder erzielen auf Auktionen sechsstellige Beträge. Mit seinen Motiven kritisiert er die Konsumgesellschaft. Zum ersten Mal stellt ein Münchner Galerist seine Banksy-Sammlung aus.

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KonterKunst: Im Raum mit_

Es riecht nach Holz und Beton im Hochbunker an der Ungererstraße. Jeder der reinkommt, darf das ausgelegte Parkett aufreißen und selbst etwas mit den Holzstücken bauen. Kunst zum Anfassen. Die Ausstellung wächst bis Juli weiter – am Donnerstag geht es bei Wein und Bier in die nächste Runde.

Zu Beginn der Ausstellung war der gesamte Boden zugedeckt mit 850 Holzbrettern. Mittlerweile ist der Boden ziemlich kahl und es stehen von den Besuchern gebaute Holztürme, Regale und wackelige Skulpturen im Erdgeschoss des Bunkers. Die Idee dazu hatten die Wiener Architekten Peter Fattinger und Veronika Orso. Die Foto-Wand im Eingang erinnert an alle Besucher die bereits in der Ausstellung waren und unter dem Hashtag #imraummit ein Foto ihres Kunstwerks gepostet haben.

Damit die Ausstellung nicht stillsteht, kommt jeden Monat ein neuer Künstler dazu. Zuletzt Julia Willms. Im Keller des Bunkers zeigt sie mit einer Installation, was hinter den dicken Betonwänden stecken könnte. Ein Aufzugschacht, ein Stück Wald, eine Autobahn? Mit ihrer Installation verschwimmen Realität und Illusion.

Am Donnerstag geht die Ausstellung „Im Raum mit_“ in die nächste Runde, zu Holz und Installation kommt Kupfer-Kunst von Constantin Luser. Dazu wird Bier und Wein serviert – von einer Bar gebaut aus Holzbrettern natürlich.

BNKR (Ungererstraße 158)
Vernissage Constantin Luser: Donnerstag, 21.4. ab 19 Uhr
noch bis 28.7., Sa + So, 14-18 Uhr
Eintritt frei

Fotos: Ramona Drosner für Two In A Row

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KonterKunst: If you tell a story you add more

Unterführungen sind kalt, verlassen, unheimlich. Außer es zieht Kunst in die Kellerwände ein. So wie im Maximilansforum, dort zwischen den begrünten Rolltreppen und türkisen Fliesen, wohnt jetzt die Mystik. Ein Künstlerkollektiv aus Europa beschäftigt sich mit Reisen auf der See.

Wer den Treppenstufen von der Maximilianstraße ins Dunkle folgt, findet einen Raum im Raum. Gläserne Wände hinter denen gestritten wird. Die Menschen dazu fehlen. Man hört nur Stimmen. Im Hintergrund ein Orchester. Das Pochen von Streichern, eine ungeduldige Oboe. Das Setting haben sich internationale Künstler ausgedacht. „If you tell a story you add more“ heißt die Ausstellung. Die Künstler setzen sich mit der Seefahrt auseinander, mit den Gefahren auf dem Meer und den Geschichten, die die Matrosen mit nach Hause gebracht haben. Legenden, die zu Mythen wurden.

Die Atmosphäre zwischen den Glaswänden ist angespannt. Geräusche überlagern sich, aber die Räume sind leer. Bis auf wenige Industrieleuchten über einer Theke im linken Raum, einem selbstgebauten Flaggenroboter im rechten. In beiden Räumen laufen Filme, links schwarz-weiß, rechts in Farbe. Daher das Stimmengewirr, das Orchester. Der Roboter lässt sich von dem Streit im anderen Raum nicht stören, er ist mit seinem Schatten beschäftigt. Das Schattenspiel verstehen nur Seefahrer, denn der Roboter spricht das Flaggenalphabet.

Die Ausstellung „If you tell a story you add more“ reist über Basel, Luzern, Malmö, Den Haag bis nach Porto, die Künstler wechseln bei jeder Station. Jede Stadt schreibt so ihre eigene Geschichte. Die Ausstellung findet parallel im Maxforum und der Galerie der Künste statt.

Flaggenalphabet

Flaggenroboter

Seefahrt Mosambik

MaximilansForum (Passage Maximiliansstraße | Altstadtring)
bis 10. April 2016 durchgehend geöffnet
Eintritt frei

Fotos: Ramona Drosner for Two In A Row

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KonterKunst: David Bowie

Ein Anruf genügte nach David Bowies Tod. Terry O’Neill schickte alle Fotos, die er von seinem verstorbenen Freund gerade griffbereit hatte nach München. Mit im Paket seine Erinnerungen an den Bowie der 70er Jahre, wie er rauchend und in Highheels auf sein letztes Konzert als Ziggy Stardust wartet.

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KonterKunst: Boutique

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Kunst, Konsum und Kleiderständer? Bilder, ordentlich am Bügel aufgehängt, fix anprobiert und in einer anderen Farbe hervor gesucht. Auf dem Kunstmarkt geht es zu wie auf der durchschnittsdeutschen Einkaufsmeile – Höchste Zeit für ein wenig künstlerischen Schalk.

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KonterKunst: UN/SICHTBAR

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Petroleum, das letzte Streichholz brennt, Flammen klettern an ihrem Kleid hoch. Eifersucht, Gewalt und Schmerz sind der Auslöser für viele Säure- oder Brandattentate. Eine Ausstellung über Frauen, die ihre Schönheit verloren und mit viel Stärke ihre Würde wieder gefunden haben.

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KonterKunst: SPREEZ

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Suntory Whiskey auf Laminat. Der edle Tropfen schmeckt am Besten mit Kirschblüten und einem Schuss Wasser verfeinert – zumindest war das so bei der Eröffnung von Spreez, dem neuen Ausstellungsraum im Westend.

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KonterKunst: Stroke Art Fair

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Puppen. Überall Puppen. Der kreative Erguss der diesjährigen Stroke-Künstler? Ein gemeinsames Bad mit dem menschlichen Abbild, in all seinen Facetten.

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KonterKunst: Drawing

Die Twitterer auf dem Weg zum Secret Room (© Vivi D´Angelo)

Ich trete nur mit Smartphone bewaffnet in den Secret Room. Spannung liegt in der Luft. In der Pinakothek ist eine Skulptur versteckt, die niemand außer uns Twitterern & Zeichnern zu Gesicht bekommen wird. Drawing Rocks!