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Party

Die 10 besten Clubs in München

Alle Jahre wieder wollen wir von euch wissen, welche Clubs am allermeisten überzeugt haben. Viel wurde im Jahre 2016 wieder gefeiert und insgesamt 14 Clubs haben wir in unserem Munich Guide nominiert zum Besten des Jahres gekürt zu werden. Wo gab es das beste Booking? Wo wurden die tollsten Nächte verbracht? Wo fühlte man sich wohl, weil optisch und menschlich alles richtig gemacht wurde? Rund 2.500 Münchner sind in sich gegangen und haben mit ihren Stimmen einen Sieger gewählt. Im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis hat sich an so manchen Stellen einiges getan.

Auf ein neues, frohes Jahr voll fantastischer Club-Kultur!

 


Platz 10: Pimpernel


9. Registratur Bar


8. Milla


7. Palais

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6. Bob Beaman


5. Charlie Bar


4. Bahnwärter Thiel


3. Rote Sonne


2. Harry Klein


Die Nummer 1: Mixed Munich Arts

 

Fotos (von oben nach unten): Luis Kuhn, Pimpernel, Registratur, Milla, Palais, Bob Beaman, Jann Averwerser, Bahnwärter Thiel, Rote Sonne, Harry Klein, MMA

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Event Archiv Kultur

"Der Imperativ des Feierns" in der Roten Sonne

Ein Schwerpunkt in der Arbeit des Theaterkollektivs „What you see is what you get“ ist die Verbindung von Theater- und Clubkultur. Auch ihr neuester Streich „Der Imperativ des Feierns. Ein Techno-Hörspiel“ schreibt diese Devise fort. Bei dem Projekt, das am 22.11. seine Premiere in der Roten Sonne feiert, erleben die ZuschauerInnen mittels Audioguides einen inszenierten Clubabend und werden dabei selbst zum Akteur und Wanderer zwischen faktischen und vorgespielten Situationen.
Dabei setzt sich das Kollektiv mit dem Phänomen des Clubs auseinander: ein Ort des Exzesses, der Ausschweifung und des Genusses. Damit bildet er (noch) einen Gegenpol zu anderen Tendenzen unserer gegenwärtigen Kultur, die vor dem Hintergrund einer vermeintlich hedonistischen Gesellschaft doch gerne nach Verbot und Polizei ruft. Das Projekt stellt dem heute vorherrschenden Imperativ der Rationalisierung einen Imperativ des Feierns gegenüber und fragt, wofür es sich eigentlich zu leben lohnt.

Die Besucher erhalten Audioguides und werden von der Stimme „R.S“ als Menschen in einer völlig genussfreien, durchtechnisierten Zukunft begrüßt. Die Stimme dieser künstlichen Intelligenz schickt die Besucher einzeln auf eine museale Erkundungstour durch den Club, um ‚historische‘ Relikte wie Bar, DJ-Pult oder Tanzfläche in ihrer Funktion zu entschlüsseln und wiederzubeleben. Auf der Suche nach den Überresten einer technoiden Subkultur entgleitet dem System aber zunehmend die Kontrolle über seine Inhalte: Technikexzesse mutieren zu religiösen Gemeinschaftserlebnissen, was die Grenzen zwischen Ästhetik und Exzess verschwimmen lässt. So beginnt ein zunehmend absurder werdender Trip in eine Welt des Genusses und der Verausgabung. Um die Welt des Feierns und des Rausches trotz der musealen Distanz der Zuschauer sinnlich erfahrbar werden zu lassen, arbeiten „What you see is what you get“ mit binauralen Tonaufnahmen. Diese erzeugen ein hyperrealistisches Klangbild des Raumes und damit ein Hörerlebnis, das die Wahrnehmung auf die Probe stellt. Es entspinnt sich ein akustischsinnliches Verwirrspiel: Wo endet die Inszenierung? Und wo beginnt wieder die Realität? Auch die Musik bildet einen wesentlichen Bestandteil des Erlebnisses. Bostro Pesopeo gestaltet technoide Soundlandschaften, die eine eigene erzählerische Qualität besitzen.

 
Premiere: 22.11.2016
weitere Vorstellungen 23., 29., 30.11.2016, 16.-19.01.2017
ab 20:00 Uhr, After-Show ab 23:00 Uhr
Einlass: zwischen 18:30 und 21:00 Uhr
Rote Sonne
Eintritt: 15€ (ermäßigt: 10€) im VVK

 
Fotos: Hannes Rohrer

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Event Archiv Party

Munich Techno

Überall nur House, dachten sich die fünf Münchner Felix Lupus, Mark Wehlke, Gilbert Martini, Alex Dune und Tobias Felbermayr und forderten mehr Techno. Zusammengefunden gründeten sie die Party-Reihe „Munich Techno“ und fanden sofort eine geeignete Location für ihre „Bad Ass“ Club-Nächte, die Rote Sonne, wo seither jeden zweiten Donnerstag im Monat zu feinstem Techno geladen wird.

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Archiv

Rote Sonne

© Rote Sonne

Rund um das Areal am Maximiliansplatz reiht sich ein Club an den nächsten, doch eine der wichtigsten Instanzen elektronischer Musik unserer Stadt sticht besonders heraus