Das UAMO Festival 2011 in den ehem. Togal-Werken

01.11.2011 · Archiv, Kultur
Moritz Butschek



Der Eingang der „UAMO“ 2011

Vom 27. bis zum 30. Oktober wurden die Togal-Werke in Bogenhausen in ein neues Licht gerückt und wurden als Ort für das „Urban Art Media Organisation“ Festival, kurz UAMO genutzt.

In dem großflächigen Gebäude wurden früher noch Schmerztabletten für die gleichnamige Münchner Traditionsfirma hergestellt, nun sollen an gleicher Stelle Wohnungen und Büroräume entstehen. Bevor dieses Projekt gestartet wird, bekam das Team der UAMO die Gelegenheit die zahlreichen Stockwerke nach ihren Vorstellungen zu gestalten.


Werke im ersten Stock der ehem. Togal-Werke

Das renommierten Kunst- und Medienfestival fand 2004 seinen Ursprung in München und bietet seitdem jedes Jahr einer Auswahl an Künstlern, die im Vorfeld durch eine Jury bestimmt wurde, die Möglichkeit sich und ihre Arbeiten zu einem bestimmten Thema – dieses Mal „Ultra Social“ – zu präsentieren. Wie die über 50 Künstler ihre Ideen zu dem Stichwort ausdrücken, bleibt ihnen selbst überlassen, Grenzen sind keine gesetzt. Als bevorzugtes Medium wurden allerdings Installationen und Fotografien gewählt, daneben waren noch kleine Zeichnungen oder Videos dabei. Leider konnten die Räumlichkeiten trotz der ausgestellten Kunst nie die Atmosphäre des ehemaligen Pharmaherstellers loswerden, was eine recht bedrückende Stimmung erzeugte.


Die Räumlichkeit

Neben dem Tagesprogramm, konnte man sich auch abends auf der Uamo aufhalten, dann wurde die Ausstellung geschlossen und nahtlos in das Partygeschehen übergeleitet.


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