Review: So war das Unknown Festival 2014 in Kroatien



Von Montag, 8. September bis Freitag den 12ten fand bei Rovinj in Kroatien das Unknown 2014 Festival statt. Obwohl erst 2013 ins Leben gerufen, reisten Gäste aus der ganzen Welt hierfür ans adriatische Meer. In der Organisation gab es aber noch ein paar Schwachstellen.

Das Lineup ist unglaublich. Obwohl bei unserer Ankunft das Festival bereits seit zwei Tagen im Gange war, haben wir noch unter anderem folgende Live-Acts und DJs zu sehen bekommen: George Fitzgerald, Eats Everything, Jungle, Ten Walls, Moderat, Mano Le Tough, Henrik Schwarz, Hunee, Amé b2b Dixon, Simian Mobile Disco, Prins Thomas, Lord Of The Isles, Ryan Elliott, Totally Enormous Extinct Dinosaurs, Horse Meat Disco und Disclosure.

Verteilt wurden die ganzen Partys täglich zwischen 14 bis 6 Uhr morgens auf einer Main Stage, einer Waldbühne, der sogenannten Mad Ferret, Atlantis und einer großzügigen Restaurant Terasse zwischen Swimmingpools, direkt am Meer. Die Aufmachung und Organisation der Bühnen war einfach gesagt perfekt. Guter Sound, schöne Kulissen!
Was uns nicht sonderlich gereizt hat, aber sonst positiven Anklang fand, waren die täglichen „Games“, wie Disco Dodgeball mit Nile Rodgers oder eine Holi-ähnliche Farb-Schlacht.
Zuzüglich gab es täglich Boots- und Insel-Partys, die von Labels und Veranstaltern von außerhalb kuratiert wurden. Limitiert auf jeweils 400 Personen, ließen sich hierfür Tickets vor Ort erwerben.

Womit wir beim Geld angelangt sind. Das wohl größte Manko an der ganzen Sache. Obwohl die günstigsten Tickets mit rund 170€ in Anbetracht des Lineup und der Größe des Geländes wirklich nicht zu teuer sind, warten allerlei Zusatzkosten. Ein einfaches Programmheft für eine Lineup-Übersicht zum Beispiel muss gekauft werden (und stimmt nicht einmal ganz, weil es zu einigen Verschiebungen im Timetable kam und dies nur über Facebook kommuniziert wurde, wobei nicht jeder auf einem Zeltplatz in Kroatien Internet hat). Und auch ein 0,5 Bier ist hier mit 5,50 € fast Luxus.

Eine Bleibe gibt es von dem Festival zwischen 10€ für einen Zeltplatz bis 40€ für eine Hotelunterkunft pro Nacht.

Obwohl es also noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten gibt, müssen wir doch sagen, dass sich der Besuch gelohnt hat! Nächstes Mal einfach ein bisschen mehr vor dem Gelände trinken und dann wieder die tolle Atmosphäre des Festival aufsaugen.

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