Vinylmania #1: Aura Karma Records

17.09.2013 · Musik
Moritz Butschek


Hallo! „Vinylmania“ ist die neue Kolumne von Alex auf two in a row. Der Fokus liegt auf Musik-Veröffentlichungen, die es auf mein persönlich liebstes Abspielmedium geschafft haben, die Vinyl.

Für’s erste habe ich mir ein junges Münchner Label ausgesucht: Aura Karma Records.
Das Label besteht seit Feburar 2013 und hat es bereits mit den ersten beiden Releases geschafft sich einen festen Platz in meinem Koffer zu sichern.

 

Oliver Deutschmann – Hold On EP

Gleich das Debut lässt richtig aufhören. Oliver Deutschmann hat hier einen richtig schönen „Schieber“ produziert, der mit verträumter Melodie, tollen Synthesizerteppichen und Percussions aufwartet, die man aus jedem Set raushören kann. Dario Zenker und ADR alias Andrea DiRocco sind mit Remixes auf der B-Seite vertreten und ich kann euch sagen beide treffen den Nagel auf den Kopf.
Dario Zenkers Mix ist Güteklasse A Analog-Techno. Die Percussions schnalzen nur so durch den Track. Auf einer tollen Clubanlage die reinste Freude. Der ADR Remix schlägt etwas in eine andere Richtung und liefert einen Detroit-Remix vom allerfeinsten ab. Schon wenn man diesen Synthesizer das erste Mal hört, bekommt man eine Gänsehaut. Die grossartige Hintergrundmelodie gepaart mit den diesen dreckigen Claps und Hi-Hats rundet den Track grandios ab.

 

Joel Alter – Midnight Run

Nummer 2 der jeweils auf 300 Stück begrenzten Aura Karma Records Releases kommt vom in Berlin lebenden Schweden Joel Alter. Dieser hat bereits mehrfach mit seinen Veröffentlichungen auf Sweatshop, Bass Culture usw. Furore gemacht.
Die A-Seite präsentiert uns hier den Original Mix von Midnight Run, der sich durch ein wunderbares Piano-Riff und einer tollen einprägsamen Baseline hervortut. Perfekt zur späteren Stunde in einem House-Set.
B1 wird von Oskar Offermanns Remix beansprucht, der seine ganz eigene Interpretation des Originals zu diesem Release beisteuert. Sphärisch und trotz allem hintergründig treibend schweben die Klangteppiche nur so durch den Track.
B2 versteckt den wahren Diamanten dieses Releases. Rik Elmont, ein weitgehend unbekannter junger DJ liefert hier einen dreckigen Housekracher vom allerfeinsten. Rik entführt uns hier in die Welt tiefer Bässe und warmer Chords sowie freudig hüpfender Melodiefragmente. Je länger dieser Track dauert, desto mehr tolle Kleinigkeiten finden ihren Weg hinein und machen ihn so jedes Mal wieder hörenswert.


Auch interessant!


Noch keine Kommentare

Kommentar verfassen