KonterKunst: Bier für alle!

29.09.2013 · Archiv, Kultur
Ramona Drosner

Hopfen und Malz – Gott erhalts! Steht über der steilen Treppe im Bier- und Oktoberfestmuseum. Stufe um stufe erstreckt sich die Himmelsleiter bis in die oberen Stockwerke, wo man mehr über die Münchner Biertradition, das Reinheitsgebot und die Wiesn von damals erfährt. Denn was passt besser zu Wiesn & KonterKunst als das Münchner Biermuseum?!

686 Jahre hat das Haus, in dem das Museum versteckt ist, schon auf dem Buckel. Durch die Türen muss man sich bücken, die Treppe ist eng und sehr steil. Das ganze Haus steckt voller Tradition. Im Museumsstüberl kann man sich mit Bier und bayerischen Schmankerln stärken, bevor der Museumsrundgang beginnt. Im ersten Stock erfährt man mehr über die Münchnerische Bierkultur, von den Großinvestitionen des Hauses Augustiner bis hin zur Randale im Hause Paulaner wegen dem überteuerten Bierpreis.

Eine Treppe höher dreht sich alles um die Wiesn. Eine bayerische Fahne erklärt zu Beginn die Absichten von Kronprinz Ludwig, für seine Hochzeit mit Prinzessin Therese eine derartige Party zu schmeißen:„Volksfeste freuen mich besonders, sie sprechen den Nationalcharakter aus, der sich auf Kinder und Kindeskinder vererbt.“ Jetzt wissen wir also, wo der Urmünchnerische Wiesn-Wahn herkommt! Das schönste an der Ausstellung ist, dass sie den Wandel der Wiesn von 1810 bis in die 90er Jahre beschreibt – mit Fotos, Schaubuden-Plakaten und Bierhumpen. Na Prost!

(Fotos: Ramona Drosner for twoinarow.com)

Bier- und Oktoberfestmuseum
Sterneckerstr. 2 (Im Tal)

Di-Sa 13-18h
4 € Eintritt | 2.50 € ermäßigt


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