Interview mit Maurizio Radesca vom Label Dreckiges Schwarz

10.11.2012 · Interview, Party
Moritz Butschek


Maurizio Radesca hat derzeit Einiges zu tun, denn neben Eventorganisation, Musik und Mode hat er sein Label Dreckiges Schwarz neu aufgezogen. Wir hatten ihn im Gespräch über seine kommenden Projekte.

Dein Label Dreckiges Schwarz ist wieder am Start. Wie hat es sich entwickelt, was ist in Zukunft geplant?

Ich habe mich bewusst für einige Wochen zurückgezogen, um mich neu zu orientieren. Zusammen mit meinem neuen Partner habe ich ein Konzept ausgearbeitet, welches sich vom reinen Musiklabel löst und versucht auch Einflüsse aus den Bereichen Kunst, Mode, Fotografie und anderen Kreativbranchen aufzunehmen. Wir glauben fest daran, dass man die Kraft der Künste am besten gemeinsam präsentieren kann und die Herausforderung der Symbiose zur gegenseitigen Befruchtung führt.
Bei dieser Umstrukturierung versuchen wir auch zielorientierter zu werden um den Künstlern mit denen wir arbeiten auch wirklich etwas bieten zu können. „Klein aber fein“ quasi.

Man hört, du planst eine eigene Modelinie?

Ja, wir sind momentan mit zwei Münchner Designern im Gespräch, die beide auch schon mit ihrer Arbeit größere und kleinere Erfolge gefeiert haben. Zu den Personen will ich jetzt aber noch nicht mehr sagen.
Stilistisch wird es aber generell eher unverspielt und plane mit ausgefallenen Schnitten und großem Augenmerk auf die Stoffe. Perspektivisch sind auch Gastspiele anderer Designer und Labels geplant.

Wie sieht ein typisches Wochenende von dir in München aus?

Früh abends gehe ich gerne mit Freunden essen. Später gehe ich selbst immernoch gerne weg also trifft man mich meistens im Kong, Pimpernel oder Ähnlichem. Natürlich auch immer gerne im Pathos.
Nach dem Aufstehen – mit dem ich es nicht sonderlich eilig habe – laufe ich gerne durch die Stadt um mich von Leuten und Läden inspirieren zu lassen.

Heute ist wieder Labelnacht unter dem Motto „Traum trifft Wirklichkeit“. Was können wir erwarten ?

Auf jeden Fall eine Überraschung. Obwohl man durch die letzten Erfolge ja schon ein ungefähres Bild erahnen kann wird auch dieses Mal jeder die Chance bekommen etwas Neues zu entdecken. Wir setzen dieses Mal nicht so stark auf Projektionen sondern haben uns Unterstützung geholt um durch relativ einfaches Zusammenspiel von Musik und Materie eine besondere Atmosphäre zu schaffen.
Für die Ohren gibt es wieder schönsten Tech- und Deephouse unter anderem vom Wunderkind und Beatport-Chartstürmer Milan Euringer und dem eigentlich schon eine eigene Marke in Münchens Nachtwelt bildenden Dan Grassler.
 


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