Das Filmfest München 2012 zusammengefasst

12.07.2012 · Archiv, Kultur
Moritz Butschek


(© Bernhard Schmidt)

Vom 29. Juni bis zum 7. Juli fanden die alljährlichen Filmfestspiele München im Gasteig sowie ausgewählten Kinos statt und hatten mit dem 30. Jubiläum ein ganz besonderes Jahr zu verzeichnen.

Das ließ Filmfest-Leiterin Diane Iljine nicht ungenutzt, um ein paar Veränderungen vorzunehmen. Neben einer Neugestaltung des Festivalprogramms, wurde die Zahl der Filme reduziert und ein ansprechendes Programm für jüngeres Publikum erdacht. Zudem sollte der Fokus mehr auf die täglich stattfindenden Gala-Vorstellungen mit bekannten Persönlichkeiten und Gästen auf dem Roten Teppich gelenkt werden.
Anlässlich des 30. Jubiläums ging es auch um einen Rückblick auf die Anfangsjahre und so wurde Musik-Legende Giorgio Moroder, der seine Karriere in München begann, als Ehrengast geladen. Für eine kostenlose Open-Air-Reihe auf der Piazza des Filmzentrums stellte Moroder eine Reihe von Filmklassikern rund um das Gründungsjahr 1983 zusammen. Daneben gab es Partys mit Musikern und DJs die den damalig von Moroder geprägten „Sound Of Munich“ wieder aufgriffen.


(© Christian Rudnik)

186 Filme aus der ganzen Welt wurden in dieser Woche von rund 70.000 Zuschauern gesehen und natürlich wurden auch wieder Preise in unterschiedlichen Kategorien verliehen.
Unter anderem wurde der CineMerit Award für herausragende Persönlichkeiten des internationalen Filmschaffens für ihre Verdienste um die Filmkunst an Melanie Griffith verliehen, die in mehr als 40 Filmen mitgewirkt hat und auf dem Filmfest ihren neuesten Kinofilm „The Grief Tourist“ als Weltpremiere zeigte. In dem Psycho-Thriller des britischen Regisseurs Suri Krishnamma spielt sie die weibliche Hauptrolle.

Der hoch-dotierte ARRI-Preis kürte „La Pirogue“ des Regisseurs Moussa Touré als besten ausländischen Film, in dem eine zeitgenössische Geschichte der Migration erzählt wird.
Der CineVision Award würdigt den besten internationalen Nachwuchsfilm um Regisseure aus dem Ausland in Deutschland bekannt zu machen. Dieses Jahr wurde die Argentinierin Milagros Mumenthaler für ihren Film „Abrir Puertas Y Ventanas“ über drei Schwestern, die mit dem Tod ihrer Großmutter umgehen müssen, ausgezeichnet.


 


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