Download Selection #12 Bass und wilde Herzen

13.06.2012 · Musik · 2 Kommentare
Moritz Butschek


Regen, Regen, Hagel, Regen. Zur Zeit herrscht das richtige Wetter um sich richtig viel gute neue Musik auf die Festplatte zu laden. Heute im Programm: Ifan Dafydd, Azealia Banks und UMA.

Ifan Dafydd – No Good

Einer der ersten Dubstepsongs, die hierzulande ein breiteres Publikum begeistern konnten war vermutlich der Skream Edit von La Roux „In For The Kill“. Mittlerweile hat sich das Genre weit verästelt und unter dem Label Post Dubstep oder Bass Music erobert eine ganze Reihe hoffnungsvoller junger Produzenten das Business. Edits immer noch ein ganz großes Ding.
Um das neue Label Pish&Run zu promoten, ist jetzt eine free Download Compilation herausgekommen, an der neben Ifan Dafydd auch die Produzenten Bodhi, Parisian und Pedestrian&Maribou State beteiligt sind. Auf der EP sind verschiedene Edits von R’n’B Klassikern enthalten und es macht wirklich Freude Amy Winehouse, die gute alte Lauryn Hill oder Destinys Child aus den verwurschtelten Beats herausträllern zu hören.
Download hier.

Azealia Banks – Aquababe

Ihr Label Interscope Records scheint es besser zu finden, wenn sie aussieht wie Rihanna (schaut euch mal das Cover von „1991“ an). Travis Steward aka Machinedrum fand sie vorher auch schon gut. Bereits zu Beginn des Jahres arbeiteten die beiden erfolgreich an dem Track „NEEDSUMLUV“ zusammen, jetzt gibt es wieder einen Track der beiden New Yorker. Über den massiven Unterwasserbeat wird auf „Aquababe“ eine Meerjungfrauen- (Achtung Wortspiel) Fantasea durchgespielt, in der Azealia Banks allen falschen Meerjungfrauen den Garaus macht.
Am Ende klar, dass es nur eine Königin der Meere geben kann.

UMA – Wild At Heart (Doc. Daneeka Remix)

Ein starkes Ding hat der walisische Produzent da aus dem Schlafzimmerpopsong von UMA gemacht. Doc. Daneeka beweist mal wieder, dass er zu Recht der Liebling der Blogosphäre und Clubosphäre ist.
4/4 Beats weisen Richtung Tanzboden und die Melodie des Originals ist so behutsam durch den Song geflochten, dass man dort gut und gerne schon mit dem Knutschen anfangen kann.
Sehr zu empfehlen ist übrigens auch die EP „Drop Your Soul“ des Elektronik-Pop-Duos UMA aus Berlin. Das 5-Track Werk ist Anfang Mai auf dem Label Seayou herausgekommen.
Anzuhören gibt es hier nur die Original Version, den Remix kann man hier herunterladen.


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2 Kommentare

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    lolol sagt:

    Azealia Banks. Wenigstens noch ein paar Menschen mit Geschmack auf dieser Welt!

    lolol sagt:

    Azealia Banks ist unfassbar gut! Wenigstens n