Download Selection #8 Elektrotherapie

18.04.2012 · Musik
Moritz Butschek


Cadence Weapon – Conditioning

Der Kanadier Roland Pemberton aka Cadence Weapon holt euch aus der Winterschlafphase.
Der ehemalige Pitchfork Blogger und Lyrik–Preisträger ist zurück am Mikrofon und spittet was das Zeug hält. „Conditioning“, der erste Song seines kommenden Albums ist als free Download erhältlich und ein ziemliches Gerät. Spätestens, wenn Cadence Weapons Rap im letzten Drittel des Songs in kraftvollen, souligen Gesang übergeht ist alles zu spät und der Körper fängt unweigerlich an, auf den Sound zu reagieren (Gänsehaut, Schmetterlinge im Bauch, Epileptische Anfälle).
Das Video muss man sich erst recht mal auf der Netzhaut zergehen lassen.
Das Album „Hope In Dirt“ von Cadence Weapon wird am 29. Mai auf Upper Class erscheinen.

RYAT – Howl

Ihre mädchenhafte Stimme erinnert an Björk, ihre Musik ist verträumt und ausgeklügelt wie die eines Gang Colours und in ihrer Mystik gleicht sie Fever Ray.
Christina McGeehan, die Multiinstrumentalistin, Produzentin und Sängerin aus LA ist mit ihrem experimentellen Avantgarde-Pop bereits seit einigen Jahren aktiv im Geschäft. Jetzt ist sie bei Brainfeeder gesignt und im Juni wird dort ihr zweites Album „Totem“ erscheinen. Esoteriker aufgepasst: Jeder Song auf dem Konzeptalbum hat einen anderen animalischen Geist zum Thema.
Der Track, den es jetzt schon zu hören gibt ist dem Wolf gewidmet. „Howl“ sollte man sich unbedingt noch vor dem nächsten Vollmond herunterladen.
P.S. Checkt das Klickstarter Projekt zur Finanzierung ihres Musikvideos.

Krystal Klear – Krystal Waters

Wohl kein anderer Song bringt ein houseaffines Publikum so zuverlässig zum Ausrasten wie Crystal Waters Song „Gypsy Woman“. Die Hookline alleine reicht aus, um die Clubgäste dazu zu bringen, sich gegenseitig die Klamotten vom Leib zu reißen.
Der Song, der 1991 noch auf Kassette erschien wurde jetzt von dem Briten Krystal Klear geremixed und obwohl man so einen Überhit gar nicht mehr groß verändern muss, hat er hier und da an den Vocals geschnippelt und den Track nach hinten raus mit einem Saxophonsample angereichert.
Das Ding ist ist hochexplosiv und eignet sich nicht nur für die private Aerobicsession zu Hause.


 


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