Das Duo Cocolores (Exploited) im Interview

14.03.2012 · Interview, Musik
Moritz Butschek

Cocolores besteht aus den zwei talentierten Münchnern Manuel Garay und Jason Heath. In Ihrer nicht allzu langen Laufbahn als Produzenten haben sie die fantastische „Heart Quest“ EP auf Exploited, sowie zuletzt einen Remix von Mercury’s „Running Back To You“ auf Gomma Records veröffentlicht. Auch als DJs überzeugen die Zwei sowohl uns als auch ihre Besucher. Wir haben die Beiden über ihre Anfänge und die Zukunft Cocolores befragt:

Hat der Name Cocolores eine bestimmte Bedeutung?
Es ist ein schöner Frauenname, mit der frechen Abkürzung „Coco“ und erinnert an ein Parfum von Chanel. Wenn man uns genau frägt woher der Name kommt haben wir leider nicht direkt eine klare Antwort, außer dass er im Laufe der Zeit immer mehr zu uns passt.

Wie kamt ihr zum Musik Auflegen und Produzieren?
Jason hatte sich 2008 einen Myspace Account zugelegt. Uns faszinierte die Idee eigene Musik zu machen und diese anschließend mit Leuten auf der ganzen Welt per Mausklick teilen zu können. Anfangs produzierten wir für Freunde und um unsere neusten Produktionen im Internet zu teilen. Doch als Manuel sich einen Midi controller zulegte und wir gemeinsam anfingen Musik für Clubs zusammenzustellen war klar, dass wir uns nicht nur aufs Produzieren konzentrieren wollten. Desto mehr wir Musik in Clubs spielten desto besser verstanden wir wie wichtig eine gute Selektion für einen gelungenen, stylischen Abend ist.

Ihr seid gleich mit eurer ersten EP auf Exploited Records zu einem vielgefragtem Booking geworden. Was ist euer Erfolgsrezept?
Es muss Spaß machen. Es muss Spaß machen unsere Produktionen zu hören, uns auf Auftritten zu sehen und uns im Internet zu verfolgen.

Welche drei Künstler dürfen in euren Sets auf keinen Fall fehlen?
FCL, Deetron, Fur Coat

Welcher Auftritt ist euch bisher am positivsten in Erinnerung geblieben?
In letzter Zeit, ist jeder Auftritt auf eine merkwürdige Weise besonders und einzigartig. Natürlich ist es extrem schön in anderen Städten wie Amsterdam, Berlin oder Paris zu spielen, da man viele neue interessante Leute kennenlernt und neue Einflüsse mit sich nimmt. Dennoch werden wir immer wieder nostalgisch wenn wir für sehr lange Zeit nicht mehr in München gespielt haben.


v. l. die Cocolores Jason und Manuel / © Elizaveta Porodina

Was sind eure Hot-Spots in München?
Absoluter Hot-Spot in München war für uns die Rakete Bar in Haidhausen. Da diese jetzt geschlossen hat, sind wir überall und nirgendwo. Hauptsächlich sieht man uns in Restaurants wie dem Nage & Sauge im Lehel, die Schnelle Liebe im Glockenbachviertel oder im Charlie in der Au. Clubs wie Kong, Bob Beaman oder die temporäre Ruby Bar reizen uns auch sehr oft.

Auf was dürfen wir uns als nächstes von euch freuen?
Vieles! Am 14.März wird unser erstes offizielles Musikvideo „VOX“ veröffentlicht, das man die ersten zwei Wochen ausschließlich auf unserer Facebook Fanpage angucken kann. Drei Tage danach sind wir zum ersten Mal in Zürich im Blok Club zu sehen. Anfang April gibt es dann die ganze EP zu hören. Zwei Remixe auf dem Münchner Kultlabel Gomma sind geplant sowie diverse Releaseparties. Ganz besonders freuen wir uns aufs Sonar Festival in Barcelona, wo wir auf einer von vielen Beachparties vertreten sein werden.


Cocolores im Kong

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