Interview mit Alma Gold

03.11.2011 · Interview, Musik · 4 Kommentare
Moritz Butschek


Alma Gold

Wenn man im Münchner Nachtleben unterwegs ist, ist einem der Name Alma Gold sicher bereits unterlaufen, denn sie ist eine der wenigen DJanes unserer Stadt, die so viel Erfolg und Erfahrung mitbringt. Sie ist in allen Clubs ein gern gesehener Gast und weiß, wie man die Mengen zum Tanzen bringt. Wir haben mit ihr über das Leben als DJ und die damit verbundenen Erlebnisse geredet:

Wie bist du zum Auflegen / Musik Produzieren gekommen?
Ich gehe schon seit 1995 auf elektronische Musik aus – diese Musik hat mich vom ersten Moment an gefesselt – und durch diese große Liebe habe ich gedacht: Warum machst du nicht aus dieser Leidenschaft deinen Beruf, denn ich fand es schon immer Wahnsinn, wie der DJ durch seine Musik die Stimmung der Nacht gestalten konnte und das wollte ich auch. Nach nur einem halben Jahr Üben, habe ich dann schon die ersten Gigs in München bekommen, das war vor 4 1/2 Jahren.

Du hast schon in den verschiedensten Städten und Clubs aufgelegt, an welches Event denkst du am liebsten zurück und wieso?
Immer wieder freue ich mich auf „Rave on Snow“ und den „Thaibreak“! Beide Events haben so einen unglaublichen Charakter. Der eine in den Bergen in einem Skiort mit ganz viel Schnee. Der andere quasi im Paradies mit Strand, türkis-farbenem Meer und Palmen… einmalig ist das.

Neben der Musik interessierst du dich für Mode, welche Rolle spielt sie in deinem Leben?
Mittlerweile nicht mehr so eine große. Ich wollte nach meinem Studium als Stylistin arbeiten, aber kurz davor kam das Auflegen und ich habe mich dafür entschieden. Eine gute Entscheidung, wie ich heute finden. Sonst mag ich Mode an sich gerne. Das hat aber nichts mit teuren Designer-Stücken zu tun. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass mir die Modewelt mittlerweile, je älter ich werde, einfach zu oberflächlich ist.

Welche Tracks und Künstler inspirieren dich ?
Mich inspirieren Künstler, die mit ihrer Musik, ihren Produktionen einen neuen Stil schaffen, wie z.B. damals „Richi Hawtin“, der den Minimal erschaffen hat oder „Trentemoeller“, der seine sehr eigene Art hat an seine Produktionen ran zu gehen und viele haben es ihm dann gleich getan. Heute inspiriert mich „Richi Hawtin“ nicht mehr so wirklich, aber Künstler wie „Dyed Soundorom“, „Art Department“ und „Solomun“ sowie das Label „Visionquest“.

Auf welche Projekte von dir können wir uns in Zukunft freuen?
Ich möchte im nächsten Jahr etwas in Wien auf die Beine stellen, aber dazu will ich noch nichts sagen. Sonst bin ich grad fleißig im Studio und hoffe, dass nach meinen ersten beiden VÖs in diesem Jahr in 2012 weitere folgen werden.

L i n k s :
Facebook


Auch interessant!


4 Kommentare

Kommentar verfassen

    Benjie sagt:

    again and again 😉 muahh

    Benjie sagt:

    Ich liebe es!
    FeLicity is FragiLe MiX – January 2013

    Benjie sagt:

    Mhhhhhmmmmm, ihr Sound ist einfach überragend!
    Und so ein hübsche DJane! Weiter so !!!
    .. und es ist 2013 ;)…