Galerie Jo Van De Loo

17.11.2011 · Kultur
Moritz Butschek


Einen wichtigen Beitrag zur Bereicherung der Münchner Kunstszene mit zeitgenössischen Werken, leistete damals Otto Van De Loo, als er 1957 die gleichnamige Galerie in der Maximilianstraße gründete.

Dort bot er deutschen sowie internationalen Künstlern eine einmalige Plattform ihre Arbeiten zu präsentieren sowie sich inhaltlich über das Kulturgeschehen auszutauschen.
Nach über 250 Ausstellungen und 40 Jahren Galeriearbeit schloss Van De Loo 1997 die mittlerweile berühmte Institution, doch nur ein Jahr später nahm sich seine Tochter Marie-José der Aufgabe an und eröffnete die Galerie mit einem neuen, deutlich jüngerem Programm wieder. Die jahrzehntelange Auseinandersetzung ihres Vaters mit Kunst war die beste Voraussetzung die Marie-José haben konnte und so lag es nahe selbst ins Kunstgeschäft neue, selbst erdachten Konzepten ihrerseits beizusteuern.


(oben und unten) Innenansicht der neuen Galerie in der Theresienstr. 48 / © Galerie Jo van de Loo auf Facebook

Ende letzten Jahres bezog die Galerie in der Gabelsbergerstraße 19 eine weitere Räumlichkeit in der Maxvorstadt, direkt gegenüber des Museum Brandhorst in der Theresienstraße 48.
Den Fokus haben die Betreiber nun auf umfassendere Projektarbeiten gelegt, die sich auch an externen Orten abspielen können und bei denen sie mit verschiedenen Künstlern zusammenarbeiten, Forschungsarbeiten und Ausstellungen unterstützen, sowie größere Publikationen begleiten.

L i n k s :
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