Ein Interview mit Turtur & Stremmel

15.09.2011 · Interview, Musik
Moritz Butschek


Angefangen im Café King bestreitet das Duo jeden dritten Samstag im Monat in der Blumenbar. Kürzlich haben wir uns etwas genauer mit Resident Jan Stremmel unterhalten und sowohl ihn als auch seinen Kollegen Jakob Turtur, zusammen bekannt als Turtur & Stremmel zu einem Interview gebeten.

TWO IN A ROW: Wie habt ihr zusammengefunden und kamt auf die Idee ein Dj-Duo zu bilden?
TURTUR & STREMMEL: Wir waren mal auf der selben Schule, allerdings drei Klassen auseinander. Jakob, das glaubt man ja heute nicht, war damals noch ein kleiner Wicht. Und er war jedes Jahr der flinkste Percussionist beim schulinternen Kleinkunstabend. Jan beschäftigte sich damals vorwiegend mit schlimmer Metalcore-Musik (und schon gar nicht mit den Wichten aus der Zehnten), sodass sich unsere Gemeinsamkeiten in engen Grenzen hielten.
Erst lange nach der Schulzeit – unabhängig voneinander hatten wir beide angefangen, Platten zu sammeln – trafen wir uns zufällig in irgendeinem Club, und weil Jakob für seinen kommenden Geburtstag einen DJ-Gig im Café King (und deshalb ziemliches Muffensausen) bekommen hatte, fragte er Jan, ob er nicht mitmachen wolle.

Wo und wann habt ihr das erste mal aufgelegt?
Zwei Wochen später im Café King. Das war vor zwei Jahren.

… und welcher Auftritt ist euch bisher am positivsten in Erinnerung geblieben?
Mit Sicherheit der unfassbar lustige Gig diesen Sommer in einer großen umgebauten Scheune in Niederösterreich. Beim letzten Track um neun Uhr morgens hüpften alle auf einem riesigen Trampolin vor der Scheune in der Morgensonne. Der seltene Fall von „perfekter Track meets perfekte Situation meets perfekte Leute“. Der Track war übrigens Wes – Alane

Was erwartet uns bei einem Blumenbar-Samstag von euch?
Es erwarten euch zwei ziemlich gut gelaunte Männer – der eine lächerlich groß, der andere lächerlich frisiert -, die sich einbilden, mit ihrer Schallplattenauswahl ein paar Hundert Leute für eine Nacht zum Springen, Lachen, Pfeifen und Knutschen zu bringen. Wir staunen selbst, aber oft genug klappt das sogar.

Welche Tracks und Künstler zählen derzeit zu euren Favoriten?
Jan: Ich schwärme gerade sehr für das Album von Massimiliano Pagliara.
Jakob: Das neue Nebraska Album Displacement, Azari & III, Benoit & Sergio, Meggy’s Desire – Rampa, Emptying the Vaults Vol.2 – Stefan Goldmann, What’s Golden – Will Jax, Hauke EP – Studnitzky, House Bound Sampler 01… und sogar ein bisschen abgefahrener Dubstep mit viel Melodie von Beats Antique.

Auf was dürfen wir uns als nächstes von euch freuen?
Zunächst auf kommenden Samstag in der Blumenbar. Zur Feier der Wiesn-Eröffnung gibt es freien Eintritt für alle Männer in Dirndln.
Auf längere Sicht solltet ihr euch aber vor allem auf das Release von Turturs erster Single freuen.

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