Galeria Autonomica

11.05.2011 · Kultur
Moritz Butschek


Neben großen Museumsbetrieben und teuren Galerien gibt es auch in München eine spontane und unkonventionelle Art Kunst zu konsumieren.
Galeria Autonomica nennt sich die Künstlerplattform rund um Christoph Pankowski, die urbanen Kunstschaffenden einen Raum gibt, ihre Arbeiten zu präsentieren.

Allerdings bleibt es nie bei einem feststehenden Ausstellungsort: die Räumlichkeiten wechseln jedes Mal von einer überraschenden Off-Location zur nächsten, so findet jede Ausstellung in einer vollkommen unbelasteten Lokalität statt und bewahrt sich ihren Hauch des Exklusivität.
2008 als Galerie in Wetzlar gegründet, hat sich Galeria Autonomica mittlerweile hier in München etabliert und erfreut sich in allen Altersgruppen größter Beliebtheit. Es scheint, als hätten viele Münchner genau so ein Projekt lange in ihrer Stadt vermisst: Schnelllebigkeit und Spontanität, subkulturelle Kunst trotz hoher Mieten und Bürokratie.
So ist es kein Wunder, dass Galeria Autonomica bei jeder neuen Ausstellung viele interessierte Besuchen anzieht: man erinnere sich nur an das 48-Stunden Industrie-Loft am Ostbahnhof, das Rohgebäude in der Landwehrstraße oder kürzlich die Dachterrasse in einem Wohnhaus. Mittlerweile werden den Veranstaltern auch Locations angeboten und auch Künstler aus der ganzen Welt bewerben sich, um die Möglichkeit zu bekommen ein breites Publikum anzusprechen.
In Zukunft werden noch größere Projekte, wie zum Beispiel eine mögliche Ausweitung und Kooperation mit anderen Städten in Angriff genommen, aber auch in München wird bald Spannendes passieren.
Es lohnt sich, die Augen offen zu halten!


Kommentar verfassen

5 Kommentare